"Wer Liebe säht, wird Liebe ernten."

"Schmerz der nicht spricht, erstickt das volle Herz und macht es brechen."

(William Shakespeare)

"All unser Wissen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist ein Nichts im Vergleich zu dem, was wir niemals wissen werden."
(Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski)

"Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiss nie was man kriegt."
(aus dem Film "Forrest Gump")

* manche Bilder stammen von mir und manche von deviantArt (vielen Dank) und wurden von mir bearbeitet



Träume, Gefühle und Mango
... die Schublade, die meine Welt begrenzt ...

  Startseite
    geöffnet
    geschlossen
  Über...
  Schön ist es ...
  lesen, hören, sehen <<
  -
  ... bewundert ...
  befreit ... !
  ... erinnert
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Freunde
   
    sofiemaerchen

    traeumerchen
    - mehr Freunde


Links
   helena
   lauren
   poetica / senza.fiore
   sofiemaerchen


"Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl aus- drücken, als mancher Mensch mit stunden- langem Gerede."
(Louis Armstrong zugeschrieben)
Bin ich nur eine Illusion?





http://myblog.de/tiroir

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Gerade bin ich mit anderen wie jede Woche einkaufen bevor wir ins Kino gehen. Noch im Gespräch mit jemand Neuem.

Da spricht mich plötzlich von der Seite an, "Hey ...". J., den ich als Freund von F. und A. kenne.

Ich bin verdutzt, freue mich. Was für eine Überraschung! Ich finde J. eigentlich sympathisch, nur wurde irgendwie nie groß was daraus. Es gab auch kaum die Gelegenheit. Er war mir der sympathischste von F.'s Freunden. Jetzt spricht er mich an. Wenn auch kurz und verhalten. Überraschung. Ich plausche ein wenig mit ihm.

Es ist klar, warum er auch hier ist. F. und A. sind sicherlich auch hier.

Das war es auch damals: F. kannte ich durch A.. Nach Jahren der Stille waren wir scheinbar zufällig wieder in Kontakt gekommen. Ich hatte ihr (bzw. jemandem aus ihrem Kreis) geholfen und wurde eingeladen. Da lernte ich F., von dem ich schon gehört hatte, und noch etliche seiner Freunde, wenn meist auch nur grob als Bekanntschaft, kennen. Ich war sehr interessiert. Wollte gern viel kennen lernen. Und vor allem – das war eigentlich das wichtigste – freute ich mich, wieder von A. zu hören. Ich hatte mich die ganze Zeit dazwischen immer wieder gefragt, wie es ihr ging. Dinge gehen nicht einfach restlos weg, auch wenn man Entscheidungen trifft und Änderungen macht. Vor allem, auch wenn es nicht mehr ein "wir" war, ist da trotzdem immer eine Verbundenheit, vielleicht wie bei Geschwistern, aber das kann ich ja nicht richtig beurteilen. Es ist nur eine Verbindung, als ob man Familie ist, oder war. – Wie auch immer, ich freute mich, scheinbar wieder ein wenig Kontakt zu haben, da ich noch mehr wissen wollte, wie es ihr jetzt geht. Aber vielleicht hatte ich zuviel gemacht. Vielleicht war ich zu tief in den Freundeskreis eingedrungen. Erst merkte ich anfeindendes Verhalten von einigen der Freunde und dann schien ich auch sie zu stören. Ich fühlte mich wie eine Fliege, die alle stört. Traurig und lange ringend nahm ich irgendwann hin, dass ich unerwünscht bin. Es stürzte mich in eine innere Verzweiflung und Trauer. (Ich weiß auch nicht, ob es damit zu tun hat, dass ich mit Fz. zusammen bin, aber das wahr ja eher rein zufällig und unabhängig.)

Es hat eine Weile gedauert bis ich da heraus kam und lernte zu Akzeptieren. Es ist gut Akzeptieren zu können. Aber ich frage mich trotzdem noch regelmäßig, wie es ihr geht, was sie bewegt. Dazu habe ich keine Befugnis. Ich verstehe mich mit F. ganz gut – oder ich glaube das zumindest. Aber A. möchte nicht in gemeinsamer Gegenwart sein. Mehrmalige Einladungen zu gemeinsamer Unternehmung und Nachfrage zeigten dies. Ich will auch niemanden stören. Ein wenig traurig bin ich trotzdem manchmal. Manchmal ein wenig sehr. Ich mag sie beide und A. irgendwie. Und es scheint, das löscht sich nie. Das macht mich manchmal traurig, dass da einfach keine Möglichkeit ist. Manchmal kommt es hoch. Ich sorge mich manchmal. Und manchmal möchte ich einfach nur was liebes sagen, und hoffte, jemand würde sich freuen.

F. und A. stehen an der Kasse. J. und ich plauschen. Sie kommen raus und sehen mich, wir nicken uns zu und das war es. Ich will mich vor allem nicht aufdrängen, vor allem weil ich das Gefühl habe, dass ich das unbewusst früher tat. (Nicht, dass es irgendwas ändern würde: Niemand dankt für Zurückhaltung und Änderungen sind und waren nie in Sicht.) Ich verpflechte J. auf dem gemeinsamen Weg noch ein wenig in einen Dialog, weil ich zumindest wirklich gern mehr von ihm wissen mag. So gehen wir alle kurz gemeinsam. Und dann trennen sich die Wege auch wieder abrupt.

Ich wünschte, da könnte mehr sein. Wie geht es A.? Ich weiß fast gar nichts, und das schneidet mir die Kehle durch.

Und wenn es nur für mich ist. Ich glaube, die anderen können gut ohne mich. Trotzdem hätte ich manchmal gern so eine Geheimpost. Manchmal hat man ein wenig Liebe für andere übrig, will man gute Laune geben, ein gutes Gefühl. Manchmal wünschte ich, ich könnte irgendwie etwas geben. Dann würde ich es in einen Umschlag stecken und anonym verschicken und Goldbäckchen bekommen, wenn sich die AdressatIn freut. Es ist zu schwer.

Was bewegt sie? ):

(Entschuldige...ich bin vielleicht ein wenig zu schlaftrunken und in der Abendmelancholie versunken.)
27.4.13 02:25
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung